Mal tröstliche Begleiterin, dann wieder geheimnisvolle Unbekannte: in Heines Werk nimmt die Nacht unterschiedliche Rollen ein. Gern gesehener Gast ist auch der Mond, „bleicher Geselle“ und „alter Vertrauter“ des lyrischen Ichs, der stets den nächtlichen Weg erhellt. Spätestens mit dem zwölften Glockenschlag können im Dunkel jedoch auch „allerley unberufene Schatten“ auftauchen, die zu fantastischen Träumen und finsteren Spukgestalten führen.
Die Matinee spürt bei einem französischen Frühstück mit Café und Croissants der Nacht und dem Traum in Heines Werk nach. Zu originalen Textpassagen erklingen Jazzstandards am Klavier.
Durch die Martinee führt Nora Schön während Falk Philippe Pognan Heines Texte rezitiert und Fietje Schlegelmilch für die musikalische Untermalung mit ihrem Klavierspiel die Veranstaltung abrundet.
Veranstaltungsinformation
»Text und Ton: Traumbilder« mit Nora Schön Moderation), Falk Philippe Pognan (Rezitation) Fietje Schlegelmilch (Klavier).
Heinrich-Heine-Institut
Bilker Straße 14 | 4021 Düsseldorf