Abschied an die Theologie
Lebe wohl Theologie!
Lange hast du mich gequälet,
Weibermährchen mir erzählet,
Und gedächt, ich glaube sie. Speise, wenn da willst, mit Lust:
Fülle dich in falschen Schimmer:
Lebe wohl! Uns trennt auf immer
Eine himmelweite Kluft. Schaffe dir Mysterien,
Um sie ewig zu erklären:
Kätzer, um sie zu bekehren:
Höllen, um sie voll zu seh´n. Plaudre stäts, und weiß nicht was:
Miß die Stunden in die Weite,
In die Länge, in die Breite
Mit dem Kasuistenmaß. Lebe wohl Apollo reicht
Mir die Harfe: frohe Lieder
Schwellen mir den Busen wieder,
Und ich athme wieder leicht. Phöbus! dich verlaß ich nie!
Wandeln will ich mit dem Neunen
In des Pindus Lorbeerhainen:
Gute Nacht, Theologie!
Lange hast du mich gequälet,
Weibermährchen mir erzählet,
Und gedächt, ich glaube sie. Speise, wenn da willst, mit Lust:
Fülle dich in falschen Schimmer:
Lebe wohl! Uns trennt auf immer
Eine himmelweite Kluft. Schaffe dir Mysterien,
Um sie ewig zu erklären:
Kätzer, um sie zu bekehren:
Höllen, um sie voll zu seh´n. Plaudre stäts, und weiß nicht was:
Miß die Stunden in die Weite,
In die Länge, in die Breite
Mit dem Kasuistenmaß. Lebe wohl Apollo reicht
Mir die Harfe: frohe Lieder
Schwellen mir den Busen wieder,
Und ich athme wieder leicht. Phöbus! dich verlaß ich nie!
Wandeln will ich mit dem Neunen
In des Pindus Lorbeerhainen:
Gute Nacht, Theologie!
[1] Versteht sich an die Mönchstheologie