Nach ihrer erfolglosen Flucht aus Frankreich im Sommer 1791, wurde
Marie-Antoinette zusammen mit ihrer Familie verhaftet. Während der Haft übergab die französische Königin
Elizabeth Leveson-Gower, der Frau des englischen Botschafters in Paris, Lord
Leveson-Gower (1790-1792) zahlreiche Juwelen, Rubine, Perlen und Diamanten. Die Gräfin von Sutherland,
Elizabeth Leveson-Gower sollte die Perlen für die Zeit nach einer erfolgreichen Flucht der königlichen Familie aufheben. Die Gräfin gehörte zu den wenigen Personen, die während der Gefangenschaft noch Zugang zur königlichen Familie hatte und durch zahlreiche kleine Gefälligkeiten das Los der Gefangenschaft zu mildern suchte. Als Diplomatengattin genoß Lady
Elizabeth ebenfalls diplomatische Immunität und entging so der Durchsuchung durch die Wachsoldaten, die die königliche Familie bewachten und jeden Besucher aufs Genaueste durchsuchten pflegten. Im Jahre 1849 ließ die Gräfin Leveson-Gower die Perlen, anlässlich der Hochzeit ihres Enkels George Granville William Sutherland-Leveson-Gower mit Anne Hay-Mckanzie zu einer stattlichen Kette umarbeiten. Seit diesem Zeitpunkt befand sich die Kette im Familienbesitz.
Am 12.12.2007 wird diese Kette bei Christie´s versteigert. Man erwartet einen Erlös zwischen 493.000 und 564.000 €.
Die Kette kann bis zur Auktion bei Christie´s London in der 8 King Street, St. James's SW 1Y 6QT besichtigt werden. Am Mittwoch, den 12.12.2007, wird sie dann in der Versteigerung »Magnificent Jewellery« zum Kauf angeboten.