»Fabrikstädte und Sommerfrischen: Kommunen, Umwelt und Industrie - 1800 bis heute und Bericht aus der Zukunft des Neuen Emschertals« mit Prof. Dr. Dr. Franz Josef Brüggemeier, Universität Freiburg, und Ralf Schumacher, Emschergenossenschaft. Die Veranstaltung wird von der Beigeordneten für Umwelt und Bauen der Stadt Essen, Simone Raskob.
In diesem Jahr sind 200 Jahre vergangen, seit in Preußen im Rahmen der Stein-Hardenbergschen Reformen die Städteordnung verkündet wurde. Nach der vernichtenden Niederlage Preußens gegen Napoleon war die Zeit reif für Reformen, die Preußen wieder erstarken lassen sollten.
Mit dem Ziel, ihre ökonomische Energie freizusetzen und dadurch den Staat zu entlasten, sollte den Bürgerinnen und Bürgern eine wirksame Teilhabe an der Verwaltung des Gemeinwesens gewährt werden. Hier liegen die Wurzeln unserer kommunalen Selbstverwaltung.
Dies möchten die Veranstalter zum Anlass nehmen, anhand ausgewählter aktueller Themen und anknüpfend an historische Entwicklungen einige der Herausforderungen zu erörtern, mit denen Kommunen in Deutschland heute konfrontiert sind. In einer Zeit, in der erstmals in der Geschichte weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land leben, werden auch - mit zunehmender Tendenz - viele der gesellschaftlichen Probleme in bzw. von Städten zu bearbeiten sein. Es wird die Frage gestellt, ob und unter welchen Voraussetzungen sie dazu in der Lage sind.
Veranstaltungsinformation:
»Fabrikstädte und Sommerfrischen: Kommunen, Umwelt und Industrie - 1800 bis heute und Bericht aus der Zukunft des Neuen Emschertals«
Philharmonie Essen, www.philharmonie-essen.de
Kontakt:
Caren Heidemann
Stadt Essen, Büro Stadtentwicklung
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