»Das Tagebuch des sachsen-gothaischen Majors Christian Maximilian Wilhelm Knauth« schildert die Schicksale des Regiments Herzöge zu Sachsen im Jahre 1809. Dieses Regiment setzte sich aus Truppenteilen der Herzogtümer Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Gotha-Altenburg, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Hildburghausen und Sachsen-Coburg-Saalfeld zusammen und gehörte zum Kontingent der Rheinbund-Truppen, die die deutschen Fürsten unter den Befehl
Napoléons stellen mussten. Zunächst wehrte der französische Kaiser mit dem Rheinbundkontingent sowie mit weiteren französischen und italienischen Truppen zunächst eine österreichische Invasion ab und führte schließlich einen Gegenangriff.
Von besonderem Interesse ist der im Tagebuch dargestellte Feldzug der Rheinbundtruppen gegen die aufständischen Tiroler. Das Regiment der Herzoge zu Sachsen erlitt im Tiroler Eisacktal an der so genannten »Sachsenklemme« katastrophale Verluste und wurde zum Verlassen Tirols gezwungen.
Die weiteren Aufzeichnungen <
Knauths schildern die Verlegung des Regiments nach Wien (dort wurde es von
Napoléon besichtigt) und den anschließenden Marsch zum Rhein, von wo das Regiment später nach Spanien geschickt wurde.
Kriegsgeschichtliche Informationen, zeitgenössische Abbildungen, Uniformzeichnungen von Klaus Tohsche und Peter Bunde sowie eine Marschskizze ergänzen das Tagebuch.
Dr. Thomas Hemmann, geb. 1962, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Zeit Napoléons. Seine Forschungsschwerpunkte sind zeitgenössische Memoirenwerke und die Geschichte des Rheinbunds. Weitere Informationen von und über Thomas Hemmann sind auf der Internetseite www.Napoleonzeit.de zu finden.
Publikationsdaten:
»Das Tagebuch des gotha-altenburgischen Majors Knauth 1809« von Thomas Hemmann
Books on Demand Verlag
ISBN: 978-3833496202
Seiten: 128 Seiten Softcover
Preis: 14,90 EUR